“Ich bin dann mal weg!” ist ein geflügeltes Wort geworden. Danke Hape! Bleibt doch die Frage, ob wir das wirklich drauf haben: Weg zu sein!
Meistens schleppt man ja seinen Balast mit sich rum: die Arbeit in den Urlaub, die Familie auf die Arbeit, die Sehnsüchte zu den Freunden, die Frustration in die Liebe…wenigstens so in der Art.
“Ich bin dann mal weg!” ist vielleicht die aktuelle Form eines urtümlichen Wunsches. “Ich möchte frei sein!” Zutiefst, ungebremst, ohne jeden Halt.
Wahrscheinlich so alt wie Menschen denken können: wie funktioniert das? Frei sein, aber nicht ohne Bindung. Frei sein, aber nicht ohne Bezug. Frei sein, aber nicht ohne Verbindlichkeiten.
Die Freiheit ist ein “Kind der Liebe” hat mal einer gesagt. Die engste Beziehung ist zugleich die freieste Entscheidung. Wahrscheinlich – Gott seis gedankt – ist das wahr!
Also werde ich mich kaum in der Ferne finden…aber vielleicht den Anfang des Wegs zurück zu mir.